Rosenschnitt

Rosenschnitt
Leonardo da Vinci
Silene

Der gelernte Gärtner, Journalist und Schriftsteller, Karl Heinz Hanisch, hat einmal gesagt, dass Rosen nicht mit den Händen, sondern mit dem Kopf geschnitten werden. Der durch jahrzehntelange Erfahrung geschulte Buchautor brachte damit nur zum Ausdruck, was auch andere Praktiker über den vermeintlich so komplizierten Rosenschnitt zu sagen hatten. So meinte der 1971 verstorbene Rosenspezialist Oskar Scheerer in seinem Buch „Rosen in unserem Garten“, dass es in erster Linie darum ginge, seine Rosen zu beobachten, um daraus zu lernen, wie man sie richtig behandelt. Wie viel hat das doch mit dem Umgang von Menschen untereinander gemein!
Es mag merkwürdig klingen, aber die wichtigste Schnittmaßnahme erfolgt im Sommer allein schon dadurch, dass man durch das stetige Entfernen aller verwelkter Blüten und Blätter im wieder neuen Raum für einen ausdauernden Flor an Blüten schafft. Das gilt für alle Formen, auch die, die nur einmal blühen.
Wann aber nun der „richtige“ Rosenschnitt stattfindet, wie er erfolgt und was bei den einzelnen Formen zu beachten ist, kann dem auf dieser Seite zum Download angebotenen Informationsschreiben „Rosen richtig schneiden“ der Bayrischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau entnommen werden. Die hier präsentierten Schnittvorgaben entsprechen auch unseren Vorstellungen, wohlwissend, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen dazu geben kann.
Gerne bieten wir uns an, Sie bei dieser Arbeit zu unterstützen. Das Pflanzen-Weiglein Team verfügt über jahrelange praktische Erfahrungen in der Welt der Rosen und damit über das nötige Knowhow, sie gegebenenfalls auch vor Ort zu beraten oder den Schnitt gleich professionell durchzuführen. Sprechen Sie uns an – wir helfen gerne!
 
 

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